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Schadlose Verwertung und Entsorgung von Gleisschotter

Schadstoffbelastete Gleisanlagen gefährden die Umwelt.
Schadstoffbelastete Gleisanlagen gefährden die Umwelt.

Für die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung bzw. Entsorgung von Gleisschotter, der im Rahmen von Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen an Gleisan­lagen anfällt, ist es notwendig, die Schadstoff­belastungen mittels chemischer Analysen zu erfassen.

Die Anforderungen an die Verwertung und Beseitigung von Gleisschotter sind im LfU-Merkblatt Nr. 3.4/2 „Anforderung an die Verwertung und Beseitigung von Gleisschotter“ des Bayerischen Landesamt für Umwelt sowie in Baden-Würt­temberg in der „Handlungshilfe für die Verwertung von Gleisschotter in Baden-Würt­temberg“ des dortigen Umweltministeriums festgelegt.

Die maßgeblichen Schadstoffe sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Mineralöl­kohlenwasserstoffe (MKW), Schwermetalle und Herbizide (PBSM). Die Analyse der Schadstoffe erfolgt in der Originalsubstanz sowie im Eluat. Die Elution des Schotters erfolgt mittels Überkopfschüttler gemäß DIN EN 12457-4 (Feinfraktion) oder Trogverfahren gemäß LAGA EW 98 T (Grob- und Gesamtfraktion).

Für die Analyse der Herbizide (Glyphosat, AMPA, Atrazin, Bromacil, Diuron, Hexazinon, Simazin, Desethylatrazin, Dimefuron, Flumioxazin, Flazasulfuron, Ethidimuron, 2,6-Dichlorbenzamid und Terbuthylazin) steht modernste Analysentechnik (LC-MS/MS) zur Verfügung.  


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